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Dein Coaching-Stundensatz-Rechner: So kalkulierst du dein Minimum (ohne dich zu verschenken)

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Du sitzt am Ende des Monats da, schaust auf dein Konto – und fragst dich: Wofür war das alles?

Du hast Klienten betreut, Sessions vorbereitet, E-Mails beantwortet, Rechnungen geschrieben, Social Media bespielt und irgendwo dazwischen versucht, auch noch Marketing zu machen. 50, 60, vielleicht 70 Stunden Arbeit – und trotzdem fühlt sich das Ergebnis nicht nach dem an, was du dir vorgestellt hast.

Das Problem? Du hast deinen Stundensatz nicht wirklich kalkuliert. Du hast ihn geschätzt. Oder du hast geschaut, was andere verlangen, und dich irgendwo dazwischengemogelt.

Genau das ändern wir heute. In diesem Artikel bekommst du einen klaren, vollständigen Coaching-Stundensatz-Rechner – Schritt für Schritt, ohne Firlefanz. Du lernst, wie du dein absolutes Minimum berechnest und warum der wahre Stundensatz der meisten Coaches erschreckend anders aussieht, als sie denken.


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Warum der „gefühlte“ Stundensatz dich arm macht

Lass uns mit der unbequemen Wahrheit starten.

Wenn du sagst: „Ich verlange 100 Euro pro Stunde“, dann klingt das erstmal nach einer ordentlichen Zahl. Aber was bleibt davon wirklich übrig? Und noch wichtiger: Wie viele Stunden stecken in einer einzigen bezahlten Coaching-Stunde?

Die meisten Coaches rechnen so:

  • 10 Stunden Coaching in der Woche × 100 Euro = 1.000 Euro
  • 4 Wochen im Monat = 4.000 Euro brutto

Klingt nach einem soliden Einkommen. Ist es aber nicht – weil diese Rechnung so ziemlich alles ignoriert, was Selbstständigkeit ausmacht.

Was du nicht eingerechnet hast:

  • Steuern und Sozialabgaben (je nach Modell zwischen 30 und 45 %)
  • Krankenkasse (als Selbstständiger trägst du den vollen Beitrag)
  • Altersvorsorge (die zahlt dir niemand – das bist du)
  • Betriebskosten: Buchhalter, Tools, Software, Weiterbildung, Website
  • Unbezahlte Arbeitszeit: Akquise, Vorbereitung, Nachbereitung, Admin
  • Urlaub, Krankheitstage, Feiertage – alles unbezahlte Zeit
  • Leerlaufzeiten: nicht jede Woche ist voll ausgelastet

Wenn du das alles zusammenrechnest, kommt der echte Stundenlohn vieler Coaches heraus – und das Ergebnis ist oft erschreckend. Manche landen effektiv unter dem Mindestlohn.

Deshalb ist es so wichtig, deinen Stundensatz nicht zu schätzen, sondern zu berechnen.

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Der Coaching-Stundensatz-Rechner: Dein Minimum in 6 Schritten

Hol dir Stift und Papier oder öffne eine Tabelle. Wir rechnen das jetzt gemeinsam durch.

Schritt 1: Dein Wunsch-Nettoeinkommen festlegen

Start mit der simpelsten Frage: Was willst du am Ende des Monats netto auf dem Konto haben?

Nicht was du verlangen könntest. Nicht was der Markt angeblich hergibt. Was brauchst du, um gut zu leben – Miete, Lebensmittel, Freizeit, Rücklagen, vielleicht Familie?

Beispiel: 3.500 Euro netto pro Monat

Notiere diesen Wert. Er ist deine Basis.


Schritt 2: Betriebskosten auflisten

Als Coach hast du laufende Ausgaben, auch wenn kein einziger Klient bucht. Diese Fixkosten müssen vollständig durch deinen Umsatz gedeckt werden.

Typische Betriebskosten für Coaches:

  • Buchhalter oder Steuerberater: 100–300 Euro/Monat
  • Coaching-Tools, Videokonferenz-Software, CRM: 50–150 Euro/Monat
  • Website, Hosting, Domain: 30–80 Euro/Monat
  • Weiterbildung, Bücher, Kurse: 50–200 Euro/Monat
  • Marketing, Werbung: je nach Modell 100–500 Euro/Monat
  • Büro oder Co-Working: 0–500 Euro/Monat
  • Versicherungen (Berufs-, Haftpflicht): 50–150 Euro/Monat
  • Telefon, Internet: 30–60 Euro/Monat

Beispiel: 800 Euro Betriebskosten pro Monat


Schritt 3: Steuern und Sozialabgaben einrechnen

Das ist der Punkt, an dem die meisten Coaches sich massiv verrechnen.

Als Selbstständiger zahlst du:

  • Einkommensteuer: abhängig von deinem Gewinn, oft zwischen 25 und 42 %
  • Krankenkasse: ca. 14–16 % deines Einkommens (du trägst beide Hälften)
  • Altersvorsorge: mindestens 10–15 % des Einkommens solltest du zurücklegen
  • Gewerbesteuer: wenn du gewerblich tätig bist

Eine grobe Faustformel: Rechne mit einer Abgabenquote von 35–45 % auf dein Brutto-Einkommen.

Wie du rückwärts rechnest:

Wenn du 3.500 Euro netto möchtest und von 40 % Abgaben ausgehst:

Brutto-Bedarf = Netto ÷ (1 – Abgabenquote) = 3.500 ÷ 0,60 = 5.833 Euro Brutto/Monat

Dazu kommen die Betriebskosten: 5.833 + 800 = 6.633 Euro Umsatz pro Monat, den du erzielen musst.


Schritt 4: Reale Arbeitsstunden berechnen

Hier wird’s interessant. Denn als Coach arbeitest du wesentlich mehr, als du abrechnen kannst.

Jahresbasis (Ausgangspunkt):

  • 52 Wochen × 5 Arbeitstage = 260 potenzielle Arbeitstage
  • Minus Urlaubstage (Durchschnitt Selbstständige: 20–25 Tage): −22 Tage
  • Minus Feiertage: −12 Tage
  • Minus Krankheitstage (realistischer Schnitt): −10 Tage
  • = 216 Netto-Arbeitstage pro Jahr = ca. 18 Tage pro Monat

Abrechenbare Stunden:

Nicht jede Arbeitsstunde ist eine Coaching-Stunde. Du brauchst Zeit für:

  • Klienten-Akquise und Verkaufsgespräche
  • Session-Vorbereitung und Nachbereitung
  • Buchhaltung und Administration
  • E-Mails, Social Media, Content-Erstellung
  • Weiterbildung

Experten rechnen mit einer Auslastungsquote von maximal 50–60 % bei Selbstständigen. Das bedeutet: Von 8 Arbeitsstunden pro Tag sind realistisch nur 4–5 Stunden direkt abrechenbar.

Beispiel:

  • 18 Arbeitstage × 5 abrechenbare Stunden = 90 abrechenbare Stunden pro Monat

Schritt 5: Den Mindeststundensatz berechnen

Jetzt kommt die entscheidende Formel:

Mindeststundensatz = Benötigter Monatsumsatz ÷ Abrechenbare Stunden

Mit unseren Beispielzahlen:

6.633 Euro ÷ 90 Stunden = 73,70 Euro pro Stunde

Das ist dein absolutes Minimum – der Stundensatz, unter dem du effektiv draufzahlst.

Jetzt kommt die Frage, die viele Coaches unangenehm überrascht: Was verlangst du gerade? Bist du darüber oder darunter?


Schritt 6: Puffer und Gewinnziel einrechnen

Dein Minimum ist nicht dein Ziel-Stundensatz. Es ist der Boden, unter dem du nicht gehen kannst.

Du solltest mindestens 20–30 % Puffer draufrechnen für:

  • Zahlungsausfälle und späte Zahler
  • Leerlaufzeiten und schwache Monate
  • Investitionen in dein Business-Wachstum
  • Rücklagen für größere Ausgaben

Mit 25 % Puffer ergibt sich in unserem Beispiel:

73,70 Euro × 1,25 = ca. 92 Euro als realistischer Stundensatz

Und das ist immer noch nur dein Sicherheitspuffer – kein Wachstums- oder Premium-Honorar.

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Die versteckten Stunden: Das, was niemand im Stundensatz einrechnet

Es gibt eine Wahrheit, die du kennen musst, wenn du wirklich verstehen willst, was du verdienst.

Dein Stundensatz bezieht sich auf die Zeit, die du direkt mit dem Klienten verbringst. Aber wie viele Stunden hängen dran, die du nie in Rechnung stellst?

Typisches Beispiel einer 1-Stunden-Session:

  • 30 Minuten Vorbereitung (Notizen durchsehen, Ziele klären)
  • 60 Minuten Session
  • 20 Minuten Nachbereitung (Protokoll, nächste Schritte)
  • 15 Minuten Admin (Rechnung, Terminplanung)

Realität: 1 abrechenbare Stunde kostet dich tatsächlich 2 Stunden deiner Zeit.

Das halbiert deinen effektiven Stundenlohn. Wer also 100 Euro pro Session-Stunde verlangt, verdient in Wirklichkeit nur 50 Euro pro Arbeitsstunde – bevor Steuern und Kosten abgezogen werden.


Warum dein Stundensatz auch eine psychologische Frage ist

Viele Coaches wissen intellektuell, dass sie zu wenig verlangen. Aber sie tun es trotzdem nicht anders. Warum?

Die häufigsten inneren Blockaden:

  • „Das zahlt doch niemand.“ – Stimmt nicht. Die richtigen Klienten zahlen es.
  • „Ich bin noch nicht gut genug.“ – Ein Denkfehler, der sich selbst bestätigt.
  • „Ich verliere sonst alle Klienten.“ – Preissteigerungen schrecken nur die falschen ab.
  • „Der Markt gibt das nicht her.“ – Der Markt ist größer und differenzierter, als du denkst.

Interessant ist auch die Wahrnehmungspsychologie: Ein zu niedriger Stundensatz kann sogar schaden. Wer die Wahl hat zwischen einem Coach für 60 Euro und einem für 150 Euro pro Stunde, zweifelt oft an der Qualität des günstigeren Angebots. Dein Preis kommuniziert deinen Wert – noch bevor du ein Wort gesagt hast.

Das ist keine neue Erkenntnis aus der Coaching-Branche, sondern ein gut erforschtes psychologisches Prinzip: Preis und wahrgenommene Qualität sind in vielen Märkten eng verknüpft. Menschen, die in ihr persönliches Wachstum investieren, wollen nicht das günstigste Angebot – sie wollen das beste. Und „das Beste“ kommunizierst du unter anderem über deinen Preis.

Das bedeutet natürlich nicht, dass du einfach beliebig hohe Preise festlegen und darauf warten kannst, dass die Klienten kommen. Dein Preis muss zum Wert passen, den du lieferst – und du musst in der Lage sein, diesen Wert klar zu kommunizieren. Aber der erste Schritt ist: Hör auf, dich durch einen zu niedrigen Preis selbst zu diskreditieren.

Wie du den Preis-Wert-Zusammenhang für dich nutzt

Es gibt drei einfache Wege, wie du dein Angebot so positionierst, dass ein höherer Preis nicht abschreckt, sondern überzeugt:

  1. Konkrete Ergebnisse benennen: Nicht „ich coache Führungskräfte“, sondern „ich helfe Führungskräften, in 90 Tagen klarer zu entscheiden und ihr Team auf das nächste Level zu bringen – messbar und nachhaltig“. Je konkreter das Versprechen, desto klarer der wahrgenommene Wert.
  2. Social Proof aufbauen: Testimonials, Fallstudien, Erfolgsgeschichten. Wenn potenzielle Klienten sehen, was andere durch deine Arbeit erreicht haben, wird der Preis zur Investitionsentscheidung – nicht zur Ausgabe.
  3. Das Investment in Relation setzen: Was kostet es deinen Klienten, das Problem nicht zu lösen? Ein Coach, der Unternehmern hilft, ineffiziente Prozesse aufzulösen, kann glaubwürdig argumentieren, dass eine Investition von 5.000 Euro in ein Programm sich durch die erzielte Zeitersparnis und Umsatzsteigerung mehrfach amortisiert.

Willst du wissen, was dein echter Stundenlohn ist?

Die meisten Selbstständigen erschrecken sich bei der Antwort. Im kostenlosen Webinar „Der 15-Minuten-Schock“ zeige ich dir, wie du deinen wahren Stundenlohn berechnest und welche Hebel den größten Unterschied machen.


Vom Stundensatz zum Premium-Honorar: Der nächste Schritt

Der Coaching-Stundensatz-Rechner zeigt dir dein Minimum. Aber das Ziel sollte ein ganz anderes sein: Weg vom Stundensatz-Denken, hin zu wertbasierter Preisgestaltung.

Was bedeutet das konkret?

Stundensatz-Logik: Du verkaufst Zeit. Du wirst für Anwesenheit bezahlt. Je mehr Stunden du arbeitest, desto mehr verdienst du – aber irgendwann ist die Decke erreicht. Dieser Deckel ist das eigentliche Problem. Du kannst nicht mehr als 24 Stunden am Tag arbeiten – und selbst wenn du das könntest, würdest du es nicht wollen.

Wertbasierte Preisgestaltung: Du verkaufst Transformation und messbare Ergebnisse. Was ist es deinem Klienten wert, sein Ziel zu erreichen? Das ist die Grundlage des Preises – nicht deine Arbeitszeit.

Ein Coach, der Führungskräften hilft, ihre Teamproduktivität in 6 Monaten um 30 % zu steigern, verkauft kein „Coaching-Paket mit 12 Sessions“. Er verkauft ein konkret messbares Business-Ergebnis – und das rechtfertigt Honorare von 5.000, 10.000 oder 15.000 Euro pro Programm.

Was bedeutet das für deinen Alltag?

Wenn du heute zehn Klienten à 100 Euro pro Stunde coachst und dabei 30 Stunden pro Woche arbeitest, verdienst du 3.000 Euro pro Woche brutto. Nach Kosten und Steuern bleiben vielleicht 1.500–2.000 Euro netto – für 30 direkte Coaching-Stunden plus all die unbezahlte Arbeit drumherum.

Wenn du stattdessen drei Klienten mit einem Premium-Programm à 5.000 Euro begleitest, verdienst du dasselbe oder mehr – bei einem Bruchteil des Zeitaufwands. Und du hast Raum für Marketing, Weiterentwicklung und ein echtes Leben neben deinem Business.

Das ist kein Luxusproblem. Das ist der Unterschied zwischen einem Business, das dich trägt – und einem, das dich auffrisst.

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst, empfehle ich dir meinen umfassenden Leitfaden: Coaching-Preise richtig kalkulieren: Der komplette Guide für Premium-Honorare (ohne schlechtes Gewissen) – dort findest du die komplette Strategie, wie du von der Stunden- zur Wertbasierung wechselst, welche Pakete sich für welche Zielgruppen eignen und wie du höhere Preise mit Überzeugung kommunizierst.


Stundensatz nach Coach-Profil: Was ist realistisch?

Zur Einordnung, wo du stehen könntest – und solltest – hier eine grobe Übersicht nach Erfahrungsstand und Zielgruppe:

Einsteiger-Coach (0–2 Jahre Erfahrung, Privatpersonen als Zielgruppe): Richtwert: 60–100 Euro pro Stunde. Unterhalb von 60 Euro wird es für die meisten schwierig, kostendeckend zu arbeiten. Gleichzeitig ist es wichtig, sich nicht dauerhaft in der Niedrigpreiszone festzusetzen – denn der Weg nach oben wird mit jedem Jahr ohne Anpassung schwieriger.

Erfahrener Coach (3–7 Jahre, gemischtes Klientel): Richtwert: 120–200 Euro pro Stunde. Wer mehrere Jahre Erfahrung mitbringt, klare Erfolgsgeschichten vorweisen kann und sich auf eine Nische spezialisiert hat, sollte längst in diesem Bereich sein. Falls nicht, ist das ein dringendes Signal für eine Neukalkulation.

Premium-Coach / Spezialist (7+ Jahre, Unternehmensklientel oder hochwertige Nische): Richtwert: 200–400 Euro pro Stunde und mehr. Coaches, die für Unternehmen arbeiten, mit Führungskräften auf Top-Management-Ebene und konkret messbare Business-Ergebnisse liefern, erzielen in der Praxis Tagessätze von 1.500 bis 3.500 Euro – also Stundensätze weit jenseits der 200-Euro-Marke.

Wichtig: Diese Zahlen sind Marktrichtwerte, keine garantierten Größen. Sie sagen dir, was machbar ist – nicht, was automatisch passiert. Der Weg dorthin erfordert Positionierung, Kommunikation und vor allem: den Mut, entsprechende Preise zu nennen.


Dein Stundensatz in der Kalkulation: Eine schnelle Checkliste

Bevor du deinen nächsten Klienten onboardest oder dein Angebot anpasst, geh diese Punkte durch:

  • Hast du dein Wunsch-Nettoeinkommen definiert?
  • Hast du alle Betriebskosten vollständig aufgelistet?
  • Hast du Steuern, Krankenversicherung und Altersvorsorge einberechnet?
  • Hast du unbezahlte Arbeitszeit (Akquise, Admin, Vorbereitung) realistisch einkalkuliert?
  • Hast du Urlaubs-, Feiertags- und Krankheitstage abgezogen?
  • Hast du einen Puffer für Leerlaufzeiten und Zahlungsausfälle eingeplant?
  • Liegt dein berechneter Mindeststundensatz unter oder über deinem aktuellen Preis?

Wenn du auf eine dieser Fragen mit „Nein“ antwortest, weißt du, wo dein nächster Handlungsbedarf liegt.


Praxisbeispiel: So sieht eine vollständige Stundensatz-Kalkulation aus

Lass uns das Ganze mit konkreten Zahlen zusammenfassen:

Profil: Coach, Einzelperson, keine Angestellten, digitales Business

PositionBetrag
Wunsch-Nettoeinkommen3.500 Euro/Monat
Betriebskosten800 Euro/Monat
Brutto-Bedarf (40% Abgaben)5.833 Euro/Monat
Gesamtumsatz-Bedarf6.633 Euro/Monat
Abrechenbare Stunden/Monat90 Stunden
Mindeststundensatz73,70 Euro
Mit 25% Puffer92,00 Euro

Fazit: Wer als Coach unter 90–100 Euro pro Stunde verlangt und von seinem Business leben möchte, lebt oft auf Pump – ohne es zu merken.


Das ist dein Weckruf: Kennst du deinen echten Stundenlohn?

Die wenigsten Coaches haben jemals wirklich ausgerechnet, was sie pro Arbeitsstunde tatsächlich verdienen – wenn man alle unbezahlten Stunden, Kosten und Abgaben einbezieht.

Das Ergebnis ist häufig ernüchternd. Manche Coaches verdienen effektiv weniger als Mindestlohn – obwohl sie auf dem Papier 80, 100 oder 120 Euro pro Stunde verlangen.

Genau deshalb habe ich das kostenlose Webinar „Der 15-Minuten-Schock“ entwickelt.

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  • Deinen echten Stundenlohn: Die schonungslose Wahrheit – inklusive aller versteckten Arbeitsstunden, die du niemals in Rechnung stellst.
  • Die 3 größten Hebel: Welche drei Faktoren den massivsten Unterschied machen, wenn du mehr Geld bei weniger geleisteten Stunden verdienen willst.
  • Den Ausweg: Wie du aus der Stundensatz-Falle ausbrechen und zu Premium-Preisen wechseln kannst – ohne Klienten zu verlieren.

Das Webinar ist kostenlos, dauert unter 15 Minuten und könnte das Profitabelste sein, was du in diesem Jahr für dein Business tust.

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Häufige Fehler bei der Stundensatz-Kalkulation

Bevor du losrechnest, hier noch die typischen Stolperfallen:

Fehler 1: Nur die Coaching-Stunden zählen Viele addieren nur die Sessions, die direkt abgerechnet werden – und ignorieren alle anderen Arbeitsstunden. Das führt zu einem gravierend verzerrten Bild.

Fehler 2: Keine Altersvorsorge einplanen Als Selbstständiger gibt es keine automatische Rentenversicherung. Wer hier spart, spart am falschen Ende – und zahlt den Preis erst Jahrzehnte später.

Fehler 3: Den Marktpreis kopieren statt selbst zu kalkulieren „Die anderen verlangen auch 80 Euro“ ist keine Kalkulation. Andere haben vielleicht andere Kosten, andere Lebenssituationen, andere Ziele – oder sie rechnen genauso falsch wie du.

Fehler 4: Keinen Puffer einbauen Nicht jeder Monat ist gleich gut. Krankheiten, Urlaubsphasen, Klientenwechsel – das alles muss finanziell abgefedert sein.

Fehler 5: Den Stundensatz nie anpassen Preise müssen sich entwickeln – mit deiner Erfahrung, deinem Marktwert und der Inflation. Wer seinen Stundensatz einmal festlegt und nie anpasst, verliert real Jahr für Jahr.


Fazit: Dein Minimum kennen – und dann darüber hinausgehen

Der Coaching-Stundensatz-Rechner gibt dir das Fundament. Er zeigt dir klar, unter welchem Preis du dir selbst schadest – und zwingt dich, mit offenen Augen auf dein Business zu schauen.

Aber das Minimum ist nie das Ziel. Es ist der Startpunkt.

Die Coaches, die wirklich mehr verdienen und gleichzeitig weniger arbeiten, haben einen entscheidenden Schritt gemacht: Sie haben aufgehört, Zeit zu verkaufen. Sie verkaufen Ergebnisse. Sie denken in Programmen, nicht in Stunden. Und sie verlangen Preise, die ihrem wahren Wert entsprechen.

Der erste Schritt dazu ist das, was du heute getan hast: Verstehen, wo du wirklich stehst.

Der nächste Schritt? Herausfinden, welche Hebel den größten Unterschied machen – und wie du konkret aus der Stundensatz-Falle ausbrechen kannst.

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FAQ: Häufige Fragen zum Coaching-Stundensatz-Rechner

Wie hoch sollte mein Stundensatz als Coach sein?

Das hängt von deinen persönlichen Kosten, deinem gewünschten Nettoeinkommen, deiner Zielgruppe und deinem Marktwert ab. Als grobe Orientierung: Coaches in Deutschland verlangen laut verschiedenen Studien im Schnitt zwischen 130 und 230 Euro pro Stunde – je nach Erfahrung, Spezialisierung und Klientel (Privatpersonen vs. Unternehmen). Wichtiger als der Marktdurchschnitt ist aber deine individuelle Kalkulation: Was musst du verlangen, damit dein Business langfristig tragfähig ist?

Was ist der Unterschied zwischen Stundensatz und wertbasierter Preisgestaltung (Value based Pricing, also Preisen auf Basis des geschaffenen Werts)?

Ein Stundensatz berechnet sich nach deiner eingesetzten Zeit. Wertbasierte Preisgestaltung richtet sich nach dem Ergebnis und dem Nutzen, den dein Klient durch das Coaching erzielt. Ein Coach, der nachweisbar dazu beiträgt, dass ein Unternehmer 50.000 Euro mehr Umsatz macht, kann weit mehr verlangen als sein Zeitaufwand suggeriert. Wertbasierte Modelle ermöglichen in der Regel höhere Honorare bei gleicher oder sogar geringerer Arbeitszeit.

Soll ich meinen Stundensatz für alle Klienten gleich ansetzen?

Nicht unbedingt. Unternehmen als Auftraggeber zahlen in der Regel deutlich mehr als Privatpersonen. Es ist üblich und sinnvoll, unterschiedliche Honorarstrukturen für B2B- und B2C-Klienten zu haben. Außerdem können Paketpreise für definierte Programme sinnvoller sein als ein einheitlicher Stundensatz – sowohl für dich als auch für deine Klienten.

Wie oft sollte ich meinen Stundensatz überprüfen?

Mindestens einmal pro Jahr. Relevante Anlässe für eine Anpassung sind: gestiegene Betriebskosten, mehr Erfahrung und nachweisbare Ergebnisse, ein neues Zielklientel oder veränderte persönliche Finanzziele. Außerdem solltest du deinen Stundensatz immer dann neu kalkulieren, wenn du das Gefühl hast, zu viel zu arbeiten und zu wenig zu verdienen – denn das ist in der Regel ein sicheres Zeichen, dass dein Preis nicht stimmt.

Kann ich meinen Stundensatz erhöhen, ohne Klienten zu verlieren?

Ja – und du wirst dabei feststellen, dass du die richtigen Klienten nicht verlierst. Klienten, die nur wegen des niedrigen Preises kommen, sind oft auch die anspruchsvollsten und am wenigsten loyalen. Eine Preiserhöhung kommuniziert Selbstbewusstsein und Qualität. Wenn du den Wert deiner Arbeit klar benennen kannst, wird ein höherer Preis von den richtigen Klienten als Bestätigung wahrgenommen – nicht als Hindernis.

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